Hüchelhoven


Hüchelhoven

 

 

Hüchelhoven wurde erstmals 1165 in einer Urkunde von Rainalds von Dassel erwähnt.

Grundherren von Hüchelhoven waren verschiedene Klöster wie  das  St. Severin, das Domstift, St. Klara sowie die am Niederrhein gelegene Abtei Kamp.

Zur Gemeinde Hüchelhoven zählten die Orte Rheidt, Büsdorf, Fliesteden und Glessen.

Infolge der kommunalen Neugliederung gehören die Orte der Gemeinde Hüchelhoven seit 1975 zur Stadt Bergheim.

Gerichtlich gehörten die beiden Orte Rheidt und Hüchelhoven zur Herrschaft Bedburg im Territorium der Kölner Erzbischöfe.

Bereits 1165 wird in Hüchelhoven eine Kirche erwähnt die seit 1261 Pfarrrechte besaß.

Von der mittelalterlichen Kirche ist heute nichts mehr vorhanden.

Ältester Teil der heutigen Kirche ist der Westturm, der 1554 erbaut wurde.

1789 wurde vom damaligen Pfarrer Cüsters anstelle der alten baufälligen Kirche eine neue erbaut, der Turm jedoch beibehalten.

Pfarrer Cüsters  finanzierte diesen Bau aus seinem Privatvermögen finanziert.

Die Kirche war schon immer dem Erzengel Michael geweiht.

        

Wo Menschen sich das "Ja" Wort gaben und geben,

Menschen ihren letzten Weg antreten,

unsere Kinder ein und aus gehen und auch ihre Taufe erhalten

wird mit viel Liebe bis ins kleinste Detail gearbeitet damit unsere Pfarrkirche St. Michael weiterhin aussieht wie heute.

                  Um 1850 wurde das Pfarrhaus gegenüber der Kirche erbaut.

Seinen großzügigen Innenhof verdankt das Pfarrhaus der Tatsache,

daß Stallungen und seine Zehntscheune die in Naturalien entrichtete Pacht für Kirchenland aufnahmen.

Von der Pacht wurden Pfarrer, Küster und Vikar entgolten, sowie Arbeiten und Ausbesserungen an der Pfarrkirche und deren Inventar vorgrnommen..

 

 

 

Wasserburg Geretzhoven

 

Bis zum 18. Jahrhundert gehörte die Burg zur Kurköniglichen Herrschaft Bedburg. Lehnsherrin der Burg war das Kölner St. Ursula-Stift.

Um 1328 war Reinhard von Gararzhoven Besitzer der Burg.

Ab 1402 waren die Herren von Ketzgin oder Ketzgen Lehnsleute.

Sie führten in ihrem Wappen drei schwarze Löwen im silbernen Feld.

Irmgard von Ketzgen soll im Jahre 1550 die Kirche in Hüchelhoven erbaut haben.

Später trat die Familie von Ketzgen zum reformierten Glauben über.

In Oberaußem, wo auch ein Hof der Familie lag, erinnert der Katzenhof und die Straße "Im Katzenbungert" noch an die von Ketzgen.

1867 fand der letzte Eigentümerwechsel statt.

Willhelmine von Bodenschwingh-Plettenberg heiratete den Freiherren Bodo zu Immhausen-Knyphausen,

den Angehörigen einer ostfriesischen Adelsfamilie, der die Burg noch heute gehört.

Bis vor wenigen Jahren war sie Mittelpunkt eines der größten Höfe im Gebiet der fruchtbaren Gilbach.

Seit 1992 bemüht der Aktionskünstler Fakir Alyn sich als Mieter in bewundernswerter Weise um den Baubestand der Wasserburg.

Heute finden auf der Wasserburg die verschiedensten Events statt.

Angefangen vom Biergarten im einmaligen Wasserburg Charme bis hin zu Konzerten, Mittelalterlichen Märkten, Kinderfeste u.v.m.

Innerhalb derr Burggemäuer befindet sich die mühevoll wieder hergerichtete Miste und der renovierte Rittersaal.

Diese Räume könne an Interessierte für private Events, wie Hochzeiten, Firmenfeste Geburtstage und vieles mehr

beim jetzigen Nutzer der Wasserburg gemietet werden..

Details über die Wasserburg finden Sie auch im Netz

www.wasserburggeretzhofen.de

 

 

 

 

Odilia Weidenfeld

 

Odilia Weidenfeld war Halfin (Pächterin) auf Groß-Mönchhof und verstarb im Jahre 1685.

Sie war Mitgründerin der Stiftung Weidenfeld.

Nach dem Tod ihres Mannes Vinzenz Deutzmann ließ sie in der Nähe der Kirche St. Michael die erste Schule des Doppelortes bauen.

Nach ihr ist die heutige Grundschule benannt worden.

 Zum Gedenken wird ihr Grabstein auf dem alten Kirchfriedhof alljährlich im Mai von den Schulkindern mit Blumen geschmückt.

 

 

                                                                                                                                                                            

Gilbach

Die Gebiete am Bach wurden bereits in der jüngeren Steinzeit besiedelt. Konkrete Funde bei Auenheim stammen aus der Zeit um 400 v. Chr.

Die Gilbach, (eigentlich müsste der Bach ja nach dem Nachbardorf Gill "der Gillbach" heißen),

war Namensgeber des Gilgaues, einer mittelalterlichen fränkischen Gaugrafschaft.

Ursprüngliches Quellgebiet war der Bethlehemer Wald zwischen Bergheim und Nieder- und Oberaußem,

der durch die Entstehung der Tagebaue Bergheim und Garsdorf abgebaggert wurde. Heute wird die Gilbach vom RWE-Power Kühlwässern gespeist.

Die Gilbach durchfließt die besten Zuckerrübenböden und mündet bei Weckhoven vor Neuss in die Erft.

Durch sein klares, fischreiches Wasser ist der Bach auch heute beliebtes Ziel eines Eisvogelpaares im Bereich der Mönchhöfe,  

von Graureihern, und Kindern an heißen Sommertagen.

In Rheidt und Hüchelhoven wurde die Bachaue durch Wiesen und Ausgleichsflächen von RWE-Power  naturnah erhalten.

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 Die Menschen in Hüchelhoven

 

Sportlich aktiv stellt sich Hüchelhoven vor. Neben der Mehrzweckhalle lädt auch der Sportplatz zu den sportlichen Terminen des Doppelortes ein. 

DenTanz in den Mai, organisieren die Maifreunde Rheidt Hüchelhoven.

Durch die wachsende Beliebtheit der Veranstaltung ist dieses Event aus  Hüchelhoven nicht mehr weg zu denken ist. 

In der Mehrzweckhalle finden ausser den sportlichen Aktivitäten der Grundschule und der Spielvereinigung 1926 Rheidt e.V.

auch die jährlichenTheateraufführungen des Theatervereins "Frohsinn" statt.

Hierzu gehören zwei Aufführungen der Erwachsenen im April

 und eine Aufführung der Kinderspielgruppe im Dezember jeden Jahres.

 

 Die Friedhofspflege wird in Hüchelhoven groß geschrieben. So treffen sich Freiwillige um den Friedhof und die dort befindlichen Kriegsgräber sauber und gepflegt zu halten.

Ein Ort der Stille und Besinnlichkeit mit Gedenken an die Verstorbenen  bietet heutzutage der Friedhof in Hüchelhoven.

 

In der Nähe des Friedhofes befindet sich die Kindertagesstätte  " Wichtelland Hand in Hand " mit Familienzentrum. I

m Kindergarten wird den Kindern von den Erzieherinnen spielend wichtiges für das spätere Leben vermittelt.

Selbst gestandene Männer und Frauen des Doppelortes denken gerne an die Kindergarten- und Schulzeit zurück.

 

Für die Brauchtumspflege in Hüchelhoven zeichnet der Bürgerverein Eintracht Hüchelhoven

Mit seiner Ende Mai stattfindenden Kirmes und dem traditionellen Festumzug am Sonntag zieht der Bürgerverein in jedem Jahr viele Besucher zu dieser Veranstaltung.